MAMP - Lokale Webentwicklung für macOS und Windows + Verlosung

Entwicklung März 29, 2020

Hinweis 10.04.20: Aufgrund einer falschen DNS-Konifiguration sind mindestens seit dem 06.04. keine E-Mails zugestellt worden!
Bitte nehmt erneut teil, falls ihr in diesem Zeitraum eine E-Mail verschickt habt, die Verlosung wird um eine Woche, bis zum 19.04.20 verlängert!

Um unter macOS, Linux oder Windows lokale Web-Entwicklung für PHP und Co. zu betreiben gibt es bereits einige Lösungen. Mit Homebrew lässt sich beispielsweise komplett händisch eine lokale Entwicklungsumgebung unter macOS bereitstellen. Aber auch für die, die es etwas komfortabler mögen, gibt es fertige Lösungen.
Zu den bekanntesten gehören mit Sicherheit XAMPP und MAMP. Letzteres möchte ich in dieser Artikel-Reihe näher vorstellen. Zudem darf ich eine Lizenz an euch verlosen, dazu weiter unten mehr.

MAMP ist in zwei Versionen verfügbar. MAMP und MAMP Pro. Beide Varianten sind sowohl für macOS (ab macOS 10.10) als auch mittlerweile für Windows (ab Windows 7) verfügbar. Letztere Version hängt, was die Funktionen angeht allerdings noch leicht hinter der macOS-Variante hinterher.
Wer lediglich für eine Website entwickelt, nicht oft PHP wechselt oder lokal SSL benötigt wird mit der kostenlosen Variante auskommen. Der größte Vorteil an MAMP Pro sind für mich persönlich mittlerweile die Möglichkeit Umzüge von Wordpress sowie allgemein Im- und Exports von Wordpress-Installationen durchführen zu können.

Übersichtsseite von MAMP (PRO)

MAMP (PRO) ist übersichtlich aufgebaut. Über die Host-Liste lässt sich auf jeden lokalen Host einzeln zugreifen und Einstellungen einfach vornehmen. Dies ist auch zugleich einer der Hauptgründe in meinen Augen, warum man eine solche Lösung einsetzen sollte. So können z.B. Änderungen am virtuellen Host durchgeführt, aber auch der Webserver gewechselt werden. Weiter können Einstellungen für den jeweiligen Webserver vorgenommen oder auch SSL-Zertifikat hinterlegt bzw. ein selbstsigniertes Zertifikat erstellt werden.

Mit der Remote-Funktionalität kann zudem auf einen vorhandenen externen Webspace/Webserver zugegriffen werden um die lokal entwickelte Seite zu veröffentlichen. Aber auch ein Import einer bereits veröffentlichten Website ist möglich, um z.B. lokal Änderungen zu testen oder einen Server-Umzug durchzuführen. Diese Funktion werde ich aber in einem Folge-Post etwas detaillierter erläutern.
Mit der Cloud-Funktion lässt sich der jeweilige Host zu einer weiteren MAMP Installation auf einem anderen Mac synchronisieren. Als Synchronisationsdienst im Hintergrund wird dabei auf Dropbox zurückgegriffen. Mangels zweitem Mac habe ich dies aber nicht testen können.

In den Einstellungen lassen sich Ports für alle Komponenten anpassen. Mit dem eingebauten Editor können kleinere Änderungen schnell durchgeführt werden und bevor man möglicherweise größere Änderungen durchführt kann ein Snapshot der aktuellen Seite erstellt werden. Hier hätte ich mir jedoch eine Übersicht bzw. Verwaltung aller verfügbaren Snapshots gewünscht.

Komponenten
MAMP liefert eine Vielzahl an Komponenten mit, hier gibt es je nach freier aber auch kostenpflichtiger Version Unterschiede.
Neben Apache, nginx, MySQL, Postfix und PHP, Python, Perl, Ruby steht unter MAMP Pro für macOS zudem auch noch Redis zur Verfügung.

Alle Komponenten sind soweit auf dem aktuellsten Stand. Einzige für mich Ausnahme bildet hier leider MySQL, welches in Version 5.7 ausgeliefert wird. Hier hätte ich mir wenigstens noch eine aktuelle MariaDB Version als Alternative gewünscht. Wer frickeln möchte, kann MAMP allerdings auch MariaDB unterjubeln, eine entsprechende Anleitung findet sich bei stackoverflow. (Ich übernehme selbstverständlich keine Haftung für irgendwelche Schäden.) Dies widerspräche in meinen Augen allerdings dem größten Vorteil von MAMP.

MAMP bringt eine Vielzahl an Systemen zur Installation mit.

Auch wenn WordPress wohl eines der am häufigsten eingesetzten Systeme ist, gibt es natürlich auch noch weitere Systeme mit denen sich eine Website umsetzen lässt. Gefühlt ist MAMP zwar sehr auf Wordpress zugeschnitten, unter den Extras-Bereich lässt sich jedoch durch eine Vielzahl an Systemen auswählen. Ein kleiner Assistent hilft bei der Einrichtung.

Fazit
Wer es einfach mag und die Übersicht bei seinen lokalen Entwicklungsumgebungen behalten möchte sollte sich MAMP definitiv näher anschauen. Als bisher einzigen Negativ-Punkt habe ich für mich die fehlende eingebaute MariaDB-Unterstützung gefunden.
Gerade die Möglichkeit Seiten zu im- und exportieren hilft ungemein und spart den Weg über weitere Apps oder Git.

Artikel-Reihe
In weiteren kleinen Posts möchte ich auf einzelne Bereiche, wie z.B. der Remote-Nutzung etwas detaillierter eingehen. Wer also an MAMP interessiert ist, sollte auf jeden Fall regelmäßig weiter vorbei schauen.

Verlosung
Die Entwickler waren so freundlich mir eine Lizenz zur Verlosung zu überlassen.
Was müsst ihr dafür tun? Ganz einfach, schreibt mir an mampverlosung@timscha.io, für welches Projekt ihr MAMP benötigt.

Die Verlosung geht bis zum Sonntag, den 12.04.2020 19.04.2020, 18.00 (Ja, richtig. Ostern!).
Mit der Teilnahme an der Verlosung stimmt ihr zu, dass ich im Falle eines Gewinns die E-Mail-Adresse an die Entwickler von MAMP weiterreiche, damit diese mit der Lizenz verknüpft wird. Der Gewinner wird von mir per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hinweis 10.04.20: Aufgrund einer falschen DNS-Konifiguration sind mindestens seit dem 06.04. keine E-Mails zugestellt worden!
Bitte nehmt erneut teil, falls ihr in diesem Zeitraum eine E-Mail verschickt habt, die Verlosung wird um eine Woche, bis zum 19.04.20 verlängert!

Transparenz
Wie schon erwähnt ist dieser Post der erste Post einer von mir geplanten Artikel-Reihe, in der ich euch MAMP etwas näher vorstellen möchte.
Mir wurde dafür freundlicherweise eine Lizenz für MAMP Pro zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst(e) mich aber nicht bei der Bewertung. Ich habe oben erwähnte Alternativen für mich ausprobiert, bin jedoch immer wieder bei MAMP (Pro) hängen geblieben, da es sich für mich optimal in meinen Workflow eingebunden hat.

Tim Scharner

88er Jahrgang, gebürtiger Dortmunder, System Administrator

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