IMHO: Apple, was läuft da eigentlich schief?

„IMHO“ – In my humble opinion – ist eine Artikel-Reihe in der ich meine persönliche Meinung zu einem Thema schreibe

Es gab eine Zeit, lasst es gut 5-6 Jahre her sein, da war ich noch begeistert bei jeder Keynote von Apple dabei – man könnte fast sagen, ich war ein „Apple-Fanboy“ ?. Jede Veranstaltung wurde aufgesogen, regelmäßig das Smartphone gewechselt. Doch Zeiten ändern sich.

Man selbst, weiß die Zeit sinnvoller zu nutzen, Smartphones machen keine allzu großen technischen Sprünge mehr, womit sich ein Upgrade jedes Jahr oder alle zwei Jahre lohnt bzw. rechtfertigen würde. Die Schlangen vor den App-Stores gibt es nicht mehr (auch, wenn ich generell nie in einer stand). Trotzdem nutze ich Apple-Produkte immer noch gerne.

Keine Sorge, dies wird kein Apple ist scheiße- oder Früher, war alles besser-Post. Ich möchte auch keinen Apple ist Doof, Google ist Top-Krieg oder ähnliches hier anzetteln – gleich vorweg, solche Kommentare werde ich sperren. Ich möchte lediglich von meinen letzten Erfahrungen und Eindrücken sprechen, wie sich Apple verändert hat – und das meiner Meinung nach leider zum negativen.

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Hello Wor(l)dpress

Lange ist es her, dass hier ein Post kam, dies hauptsächlich aufgrund mangelnder Zeit. Schaue ich mir aber die Zugriffe an, wird hier immer noch gerne geschmökert. Aus diesem Grund, und weil ich diesen Blog zukünftig wieder mit mehr Leben beleben möchte und auch – und weil ich NodeJS von meinem Server verbannen wollte – habe ich nun eine Migration von Ghost nach WordPress durchgeführt.

Für Besucher existiert somit nun auch endlich die Möglichkeit direkt in Kommentaren unterhalb eines Posts Fragen zu stellen oder Verbesserungen einzuwerfen. Des weiteren unterstützt das eingesetzte Theme den Darkmode von iOS 13 / macOS.

Für die Migration von Ghost zu WordPress bin ich auf ein entsprechendes Github-Projekt gestoßen, welches auch noch wunderbar mit WordPress 5.3 und Ghost 2.31 funktionierte. Dieses generiert aus einem Export-Json-File eine XML-Datei, die wiederum von WordPress importiert werden kann.

Posts, Seiten, sogar Tags wurden anstandslos importiert. Die Fleißarbeit bestand darin, Posts in Gutenberg-Blöcke zu konvertieren und die vorhanden Fotos, wenn vorhanden, manuell neu hochzuladen.

Mittlerweile sollte ich alle Posts entsprechend aktualisiert haben, vereinzelt können aber noch Code-Blöcke oder sonstige Einbindungen wie Zitate oder externe Seiten fehlerhaft dargestellt werden, dies hole ich noch nach. 🙂

IPv4 vor IPv6 präferieren

Manchmal kommt man nicht weiter. So wie heute. Meine virtuellen Maschinen sind über IPv4 und IPv6 angebunden. Prinzipiell funktioniert das sowohl ein- als auch ausgehend problemlos. Wäre da nicht ein kleines Problem.

Aus einem bisher mir unerklärigen Grund ist der ausgehende Netzwerkverkehr über IPv6 schnarchend langsam. Sei es ein APT oder ein WGET, es benötigt alles gefühlt 3-5 Minuten. Da ich nicht den ganzen Tag mit der Problemsuche verbringen wollte, habe ich die Präferenz, welches Protokoll Debian vorzieht umgestellt – ich wusste zwar, dass bei der Namensauflösung versucht wird AAA-Records immer vor A-Records aufzulösen, wenn diese vorhanden sind. Was mir neu war ist, dass man auf dieses Verhalten Einfluss nehmen kann.

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UFW-Regeln bei Nutzung von KVM

Mein favorisierter Hoster Hetzner hat zur Zeit eine Aktion am Laufen, bei der alle Server über das Black Friday-Wochenende hinweg ohn Setup-Gebühren bestellbar sind. Dies hab ich zum Anlass genommen um von den Cloud-Servern zu einem EX41 zu wechseln. Mittels Libvirt und KVM laufen dort nun mehrere virtuelle Maschinen.

Bei der Absicherung der Server greife ich gerne auf den iptables-Wrapper UFW zurück, dessen Syntax ich einfach angenehmer finde.

In der Regel verbiete ich erst einmal sämtliche offene Ports und öffne dann nur die wirklich benötigten. Nun sorgte dies allerdings dafür, dass ich die virtuellen Maschinen nicht mehr erreichen konnte. Dafür müssen entsprechende Forwarding-Regeln hinzugefügt werden.

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Empfehlung: The Cleaners – Im Schatten der Netzwelt

Wir alle nutzen sie und viele wissen gar nicht, was im Hintergrund passiert oder im verborgenen bleibt.
The Cleaners – eine Dokumentation u.a. von ARTE – zeigt eine andere, düstere Seite der sozialen Netzwerke.
Fotos und Videos, die von Usern hochgeladen und wiederum von anderen Usern gemeldet wurden müssen kontrolliert werden. Dies kann nur zum Teil von Algorithmen geprüft werden – die Mehrarbeit wird von sogenannten Content Moderatoren geprüft um die es in der rund 90 Minuten langen Dokumentation geht.

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Ghost 2.0 – Neue Version der Blog-Software

Gestern wurde Ghost 2.0 veröffentlicht – eine Blogsoftware, die ich auch mittlerweile hier unheimlich gerne verwende.
Das Upgrade selbst war innerhalb weniger Minuten erledigt – ich nutze allerding auch das Standard-Theme, was mir natürlich somit einiges an Arbeit ersparte.

Wie auch bei der kommenden WordPress-Version 5.0, war auch hier die Überarbeitung des Editors der wichtigste Punkt. Und als jemand, der Gutenberg unter WordPress noch skeptisch gegenüber steht muss ich sagen, gefällt mir der Editor unter Ghost wesentlich besser.

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Vodafone GigaCube – LTE-Router ausprobiert

Wir befinden uns im Jahr 2018 und der Breitbandausbau in Deutschland lässt bekanntlich leider immer noch zu wünschen übrig. Im urbaneren Bereich ist es in der Regel deutlich einfacher, als in den ländlicheren Gegenden einen Breitbandanschluss zu bekommen, doch auch in Städten gibt es Ausnahmen.

Im konkreten Fall fragte mich ein befreundeter Sanitär-Fachmann nach einer Möglichkeit, wie er in seiner Firma eine bessere Leitung bekommen könnte. Die Nachbarn 100m in die jeweils andere Richtung haben VDSL mit rund 50 Mbit zur Verfügung, er selbst dümpelt jedoch bei 6 Mbit rum, vom nicht nutzbaren Upload ganz zu schweigen. Kabel ist dort gar nicht vorhanden.

Mir kam die Idee vom Vodafone Gigacube, den Vodafone seit einiger Zeit im Angebot hat – und da dort zur Zeit eine Aktion gefahren wird, dass man ein 30 tägiges Sonderkündigungsrecht hat, um den Gigacube in Ruhe zu testen habe ich diesen kurzerhand bestellt.

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RGB statt YPbPr bei externen Monitoren unter macOS erzwingen

Ein sperriger Titel, aber er beschreibt ziemlich genau meine Situation. Ein neuer Monitor hielt Einzug in mein Zuhause – es handelt sich dabei um ein Modell von Dell.

Da ich regelmäßig Fotos bearbeite ist mir natürlich die Ausgabe in RGB als Bildsignal sehr wichtig – macOS jedoch überraschte mich beim Blick in das Menü des Monitors. Anstelle von RGB sendete mein MacBook Pro ein YPbPR-Signal. Sobald ich den Monitor auf RGB umstellte wurde das Bild Lila.

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miniflux – Alternative zum Tiny Tiny RSS-Reader

Ich war jahrelang ziemlich zufriedener Tiny Tiny RSS-Nutzer. Bis heute.
Zu 95% lese ich meine abonnierten Feeds im Browser. Auf dem Mac nutze ich die App ReadKit, die eine Unterstützung der Fever-API mitbringt – welche wiederum TT-RSS über ein Plugin nutzen kann.

Nun ist es so, dass dieses Plugin bei mir seit geraumer Zeit nicht mehr funktionierte. Ich fand zwar eine Lösung, ich fand allerdings leider auch dies:

Für mich ist es nicht nur der Name der Kategorie. Es ist auch das Verhalten des Entwicklers, was mich bestürzt. Was also machen? In meinem Fall: Feeds exportieren, TT-RSS löschen und sich auf die Suche nach einer Alternative machen. Im oben eingebeteten Thread gibt es diverse Beispiele, eine Anlaufstelle für weitere Lösungen ist auch die Awesome Selfhosted Liste.

Ich hatte zwei Anforderungen: API-Support für gängige Feed-Reader und Wallabag-Integration – womit ich nun bei miniflux gelandet bin.

Die Installation ist etwas aufwendiger und erwartet eine PostgreSQL-Datenbank. Für Debian und Co. gibt es fertige Pakete.

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Shifty – Nightshift unter macOS aufbohren

Als Apple mit macOS 10.12 Nightshift auf den Mac brachte, löste dies für mich eigentlich umgehend das bis dato eingesetzte f.lux ab. Da ich sowohl dort als auch bei Nightshift die Option von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang verwende, habe ich nicht viel vermisst.

Dennoch ist es manchmal etwas störend, gerade wenn man Bildbearbeitung betreibt, Nightshift wieder zu deaktivieren. In dieser Hinsicht war f.lux wesentlich umfangreicher, konnte ich dort auch für jede App den Blaulichtfilter deaktivieren.

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